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MSO beim Niedersächsischen Orchesterwettbewerb in Goslar sehr erfolgreich

 

Früh am Samstagmorgen, dem 18. Juni 2011, machten sich die Musiker des Modern Sound[s] Orchestra (MSO) auf den Weg Richtung Harz, genauer gesagt nach Goslar. Schon bei dem Treffen auf dem Parkplatz vor der Kaiserpfalz war vielen Musikern die Aufregung anzumerken, denn das MSO nahm zum ersten Mal am Niedersächsischen Orchesterwettbewerb teil. Nach einem kurzen Einspielen in den sehr warmen Einspielräumen ging es für die ca. 50 Musiker unter der Leitung des Dirigenten Henning Klingemann auch schon auf die Bühne und damit vor die Fachjury. Es gab kaum Zeit, den Saal mit seiner nicht ganz einfachen Akustik kennen zu lernen, was eine besondere Herausforderung darstellte. Das MSO hatte nun 30 Minuten Zeit, die Jury von sich zu überzeugen. Zunächst erklang „The Hounds of Spring“ von Alfred Reed, gefolgt von dem (Wahl-)Pflichtstück „Four Character Studies from Master Humphrey’s Clock“ von Malcolm Binney. Abgeschlossen wurde der Vortrag von dem Stück „Vesuvius“ von Frank Ticheli. Erschöpft und trotz einiger kleinerer Pannen im Großen und Ganzen zufrieden gingen die Musiker von der Bühne.

Im anschließenden Jurygesprächwurde neben ein paar Kritikpunkten vor allem der ausgewogene Klang des Orchesters und die Fähigkeit, verschiedene Klangfarben zu produzieren, gelobt, und die Jury bescheinigte dem MSO ein großes Potenzial.

 

Am Abend wurden dann die Ergebnisse verkündet: Das MSO erreichte mit 21 von 25 Punkten den zweiten Platz und erhielt das Prädikat „mit sehr gutem Erfolg teilgenommen“, knapp hinter den Erstplatzierten aus Wehdel, die 23 Punkte erzielen konnten. Darüber hinaus gibt es eine Option zur Weiterleitung zum Deutschen Orchesterwettbewerb im nächsten Jahr in Hildesheim. Die Musiker des MSO freuen sich sehr über diese Platzierung, haben sich doch die anstrengende Probenarbeit und die zusätzlich investierte Zeit gelohnt.

 

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